Samstag, 10. Juni 2006

Step by Step

So, jetzt haben wir nicht nur den Flug gebucht (nächsten Mittwoch), sondern auch schon mal die ersten vier Übernachtungen... damit wir nicht auf der Straße schlafen müssen ;-)

Wir hoffen, schnell eine Wohnung zu finden.

Dank Mamas Hilfe schaffen wir es, nicht nur unsere Koffer zu packen, sondern auch noch die Wohnung vom schlimmsten Schmutz zu befreien. Im Moment passiert wirklich alles gleichzeitig... Kinder, bin ich aufgeregt :)

Shop different

Lustige Infos kurz vorm Schlafen gehen:

Öffnungszeiten in Irland

Übliche Öffnungszeiten der Geschäfte:
Montag bis Freitag: 09:30 - 18:00
Sonntag: 09:00 – 18:00
An einem Abend in der Woche findet Late-Night-Shopping statt; dann bleiben die Geschäfte bis 20:00 geöffnet. Je nach Stadt findet dies am Donnerstag oder Freitag statt.

Übliche Öffnungszeiten der Banken:
Montag bis Freitag: 10:00 - 16:00
Samstag und Sonntag: geschlossen
An einem Tag in der Woche, meistens am Donnerstag, gibt es verlängerte Öffnungszeiten.

Übliche Öffnungszeiten der Postämter:
Montag bis Samstag: 09:00 - 19:00.
Kleinere Postämter schließen zu Mittag und sind am Samstag von 9:00 bis 12:00 geöffnet.

Das wird erst einmal ein Umstellung: Die Geschäfte machen früher zu, sind dafür aber Sonntags auf (gut für mich, da habe ich frei). Banken sind noch kürzer offen als bei uns, dafür aber die Post ganz schön lang (macht aber spät auf, oder?).

Donnerstag, 8. Juni 2006

Irland, wir kommen

Eine kurze, aber freudige Nachricht:

Ich habe eine Stelle in Irland. Ich fange nächste Woche Freitag an!

Und ja, das ging jetzt doch sehr schnell. Aber wer will sich beklagen? Ich jedenfalls nicht (na gut, ich hätte mich schon gefreut, die neue Dusche auch mal zu benutzen statt nur unter den Umbaumaßnahmen zu leiden...).

Dienstag, 6. Juni 2006

Mit den Nerven am Ende...

Unsere Wohnung ist praktisch unbewohnbar: Kein Bad (immerhin nachts eine Toilette), eine Küche, die tagsüber veschoben und von Handwerkern bevölkert ist und ein Flur, durch den man nur mit Schuhen kann (wegen des Schmutzes). Mit anderen Worten: Die Hölle! Wir halten uns auch nur noch nachts zuhause auf. Sogar zum frühstücken gehen wir aus dem Haus...

Heute haben wir uns bei unserem Vermieter beschwert. Der hat erst mal den Vertreter vom Bauleiter vorbei geschickt. Dieser war merklich schockiert und wollte alles an den Vermieter weitergeben... Hat der Vermieter darauf reagiert? Natürlich nicht. Das erste Morgen früh wird ein Anruf beim Vermieter und wenn ich da keine zufriedenstellende Antwort bekomme (z.B. "Natürlich müssen sie keine Miete zahlen, wenn sie nicht in ihrer Wohnung wohnen können!"), dann rufe ich direkt als zweites meinen Anwalt an. Ich bin echt stinksauer. Wir haben uns im Krankenhaus wohler gefühlt als zuhause!!!

Jetzt heute Abend die nächste böse Überraschung: Der Wasserhahn in der Küche ist durch einen Nothahn ersetzt worden. Dieser hängt nicht über dem Waschbecken! Sehr praktisch z.B. beim Händewaschen. Das erhöht den Wohnkomfort noch einmal enorm!!! Da wir auch seit Donnerstag kein warmes Wasser mehr haben, wollte ich kurz entschlossen etwas Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen, um wenigstens notdürftig sauber zu machen. Ich versuche also den Gasherd anzumachen: KEIN GAS!!!

Mir fehlen echt die Worte. Ich habe dem Vermieter heute echt eine Chance geben wollen. Im Sinne von friedlicher Koexistenz... blablabla... Danach steht mir jetzt echt nicht mehr der Sinn! Jetzt gibt es Krieg!
(OK, vielleicht sollte ich erst einmal ein heißes Bad nehmen, um mich zu beruhigen. Ups, kein Badezimmer!) Am liebsten würde ich geballte Fäuste und BLitze malen, wie sie in den Asterix-Comics zur Darstellung von Flüchen verwendet werden... *grummel*

Sonntag, 4. Juni 2006

Krankenhaus

Zunächst einmal: Wir sind zuhause und wohlauf! Das vorneweg, um keine unnötige Spannung aufzubauen...

Am Donnerstag hatte unsere Tochter einen Fieberkrampf. Das bedeutet, sie hatte Arme und Beine angezogen und schnappte nach Luft, konnte aber nicht richtig atmen. Sie wurde sogar ein wenig blau im Gesicht, dann war der Krampf glücklicherweise vorbei. Gott sei Dank waren wir zu zweit zuhause, so dass mein Mann den Notarzt rufen konnte, während ich bei unserem Töchterchen blieb.

Der Rettungswagen war schnell da und sie bekam ein entspannendes Medikament. Anschließend sind wir gemeinsam im Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren. Dort mussten wir bleiben, bis sie 24 Stunden kein Fieber mehr hatte. Heute durften wir endlich wieder raus!

Der Aufenthalt könnte natürlich noch etwas genauer beschrieben werden. Das tue ich auch vielleicht noch, wenn ich die Zeit finde. Leider muss ich jetzt aufräumen, da die Wohnung in Schutt und Asche liegt (Handwerker, auch dazu könnte ich einiges schreiben!).

Dienstag, 23. Mai 2006

15 Monate

Es wird Zeit, endlich mal wieder die wichtigsten Entwicklungen des Töchterchens festzuhalten:
  • sie hat ihre ersten freien Schritte gemacht (und übt jetzt täglich, mal eifriger, mal weniger eifrig)
  • sie sagt und ruft deutlich "Mama" und "Papa" (na gut, das kann sie schon länger, aber sie wird immer lauter)
  • sie hat ihre erste Matschhose bekommen und spielt begeistert im Sandkasten, auch wenn das Wetter nicht so gut und der Sand feucht ist
  • sie liest gerne alleine und mit uns zusammen in ihren Bilderbüchern, mag es aber (leider) gar nicht, vorgelesen zu bekommen
  • vor kurzem hat sie angefangen sich für ihre Puppen und Kuscheltiere zu interessieren
  • sie liebt Autos, Bagger und LKWs (hat aber leider noch nicht so viele geschenkt bekommen, weshalb wir selbst uns bemühen, einen Ausgleich zu schaffen)
  • insgesamt spielt sie jetzt immer häufiger alleine und beschäftigt sich mit sich selbst
  • sie hatte ihren ersten Unfall (sie ist hinterrücks vom Bett gefallen)
  • sie ist ungemein wild und agil, definitv schwungvoller als ihre Eltern zusammen :)
  • sie probiert jedes neue Essen, ignoriert es aber oft nach kurzer Zeit wieder (heute so geschehen mit Sauerkraut), sie mag Joghurt, Zartbitterschokolade, Kuchen, Fleischwurst, Brötchen, Buttertoast, Vollkornnudeln, Fritten... aber am liebsten mag sie immer noch MuMi
  • sie bekommt ganz sicher gerade ihren 5. Zahn
  • sie trägt jetzt Kleidergröße 80

Freitag, 28. April 2006

Bindehautentzündung...

...heißt also die erste Krankheit, für die unsere arme Tochter Antibitotika einnehmen muss.

Ganz so arm dran ist sie allerdings nicht, da das Mittel wenigstens schnell geholfen hat.

"Ich will nur in Ruhe meine Arbeit machen"

Leider erlebe ich zur Zeit, wie mein Weltbild erschüttert wird. Mir war ja klar, dass viele Personen, die mit Kunden zu tun haben, diese nicht besonders freundlich behandeln... Das Ausmaß der Katastrophe war mir allerdings nicht bewusst!

An meinem momentanen Arbeitsplatz ist es normal, sich über Kunden lustig zu machen. Auch im Beisein anderer Kunden. Es wird davon gesprochen, dass man seine Kunden erziehen muss und dass die Unternehmensleitung die Kunden verziehen würde. Kunden haben sich anzupassen und ruhig zu sein...

Ich finde es furchtbar frustrierend, dieses Trauerspiel Tag für Tag mit anzusehen. Gestern konnte ich mir einen Kommentar nicht verkneifen, nachdem eine Episode fünfmal als Beispiel für einen besonders dreisten und dummen Kunden erzählt worden war, habe ich darauf hingewiesen, dass der Kunde ja eigentlich nur auf die ihm zuteilgewordene Behandlung reagiert hat... Ich glaube nicht, dass ich mich damit beliebt gemacht habe...

Außerdem ist es erschreckend, wie die ausgefeilten Strategien, die ja alle mit einem bestimmten Hintergedanken entwickelt und vorgegeben wurden, an der "Basis" letztlich kaum umgesetzt werden. Meine Einschätzung, wie die Arbeit in der Personalabteilung eines internationalen Unternehmens aussehen wird, hat sich drastisch gewandelt.

Der Titel ist übrigens das Zitat einer Aussage eines Mitarbeiters, die ich nie mehr vergessen möchte, da sie die Quintessenz der Arbeitseinstellung darstellt.

Donnerstag, 20. April 2006

Heute bei der Arbeit...

Eine "Dame", die schon vorgestern durch besonders freundliches Benehmen ("Warum machen sie das nicht mit Papier und Bleistift, wenn ihre Maschine nicht funktioniert?" nachdem sie 3 (!) Sekunden auf die nächste Frage warten musste oder auch "Ein VW Käfer*, aber das hätten sie inzwischen auch selbst sehen können!" auf die Frage nach ihrem Fahrzeug) aufgefallen ist, sagte heute zu mir: "Also hören sie mal zu, Fräuleinchen, ich weiß, dass ich letztes Mal unfreundlich war..." rund dann warf sie mir vor, ich hätte sie bei ihrem ersten Besuch nicht gegrüßt. Sie gab zwar zu, dass ich sie bei ihren beiden nächsten Besuchen gegrüßt hätte, das hinderte sie jedoch nicht daran, dann wieder genauso rotzig zu sein. Jawohl, rotzig ist das Wort, dass für ihre Verhaltensweisen angemessen ist! Aber ich merke gerade, dass Blick und Tonfall sehr viel dazu beigetragen haben, weshalb sich die Sätze eher harmlos lesen... Egal, glaubt mir einfach, dass sie die unfreundlichste Person war, die mir seit langer, langer Zeit begegnet ist...

Ich behielt mein höfliches Verhalten bei, habe aber inzwischen von meinem Mann die Erlaubnis, der nächsten Person, die mich Fräuleinchen nennt, an die Gurgel zu gehen. Wo Schluß ist, ist Schluß!!!

Ein Appell an alle Interviewunlustigen da draußen. Sagt einfach NEIN, wenn jemand Euch interviewen möchte. Wenn ihr besonders nett seid, sagt dass ihr keine Zeit hättet (am besten passt ein bedauernder Gesichtsausdruck, ist aber nicht zwingend notwendig). Das ist jedem Interviewer lieber, als Interviews mit motzigen, rotzigen Leuten zu führen...

*Marke und Modell von der Autorin geändert

Dienstag, 11. April 2006

Zahn 3 und 4

Der dritte Zahn ist vor ein bis zwei Wochen durchgestoßen und der vierte jetzt. Nun kann sie schon richtig gut abbeißen! Und das Zahnen geht weiter...

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