Das einzig gute an
dieser Nachricht ist, dass der böse Mann (grrrr) seinen Job verloren hat.
Gestern abend haben wir gegen unsere vierte Mannschaft gespielt. Regelmäßige Leser meiner Spielberichte werden sich nicht wundern, dass wir verloren haben ;-) Aber wir haben nicht schlecht gespielt, und das reicht schon. Wir sind schließlich noch Anfänger und durchschnittlich begabt. Das heißt üben, üben, üben... Ich bin mit meinen 17 Punkten jedenfalls zufrieden.

Heute haben wir ganz klassisch einen Spaziergang auf dem Trierer
Weinlehrpfad gemacht. Ich werde noch ein richtiger Naturmensch. Das sind bestimmt die Hormone ;-)
Es war aber wirklich herrliches Wetter (und das Anfang November, ist das noch normal?).

Anschließend waren wir noch im
Blesius Garten. Dort waren die beiden Frauen am Nachbartisch (leider nicht direkt neben uns, sondern ein paar Meter weiter) eine echte Attraktion. Es handelte sich um zwei echte Trierer Ureinwohner im mittleren fortgeschrittenen Alter, die sich lange Zeit (auch als wir gingen, waren sie noch dran) um Fragen der Loyalität stritten. Leider habe ich die eine nicht immer verstanden, daher habe ich den Sinn nicht ganz mitbekommen. Es gab aber echte Highlights: "Das spielt doch keine Geige!" (Soll wohl, "Das spielt doch keine Rolle" heißen), "Nein, niemals nicht." oder auch "Ich habe Dir immer gesagt, dass... aber Du hast ja nie auf mich gehört." Das letzte ist zugegebenermaßen nur lustig, wenn man sich mit Kommunikation beschäftigt hat. Dabei wurde die Eine immer lauter, nur manchmal hat sie geflüstert... Es interessiert mich ja brennend, was jemand, der keine Hemmungen hat, in einem Lokal laut zu streiten für so schlimm hält, dass man es nur flüstern kann. Nun, ich werde es wohl nie erfahren. Ich glaube aber auch nicht, das es mir den Schlaf rauben wird.
Update: Ich kämpfe gerade ganz furchtbar mit den Fotos. Wie kann der Text denn neben den Fotos beginnen?
Ich muss noch gerade darauf hinweisen, dass ich jetzt seit genau Zweiundvierzig Tagen mit Zweiundvierzig online bin. Dieser Tag kommt nie wieder (vielleicht bin ich ja irgendwann Zweiundvierzig Jahre online, aber das dauert noch)! Daher bitte alle einmal denken: "Wie schön!" Wer will darf auch ein Gläschen Sekt trinken (ich stille ja noch, sonst würde ich es selbst tun ;-))
Nachdem ich
hier gesehen habe, dass Charlotte das für ihre Tochter gekochte Essen in Gläschen gefüllt hat, wüsste ich gerne, wie man die Gläschen haltbar macht? Kann man die einfrieren? Oder einkochen? Und wenn einkochen, wie geht das (vor allem, wie lange)? Für Hinweise und Erfahrungen bin ich ehrlich dankbar...
Ich habe gerade eine
Frappr!-Karte für dieses Blog angelegt. Jeder, der will, kann (auch gerne mit Foto) seinen Standort angeben. Ich habe mich natürlich sofort eingetragen und hoffe, dass auch meine Leser nicht schüchtern sind, sondern gleich nachziehen. Den Link findet ihr auch in der Seitenspalte unter Zweiundvierzig Allerlei.
Trillian - 31. Okt, 21:57
Töchterchen hatte am Wochenende 40 Fieber. Da war ich doch ganz schön besorgt. Aber sie hat sich dann entgegen der Diagnose Drei-Tage-Fieber schon nach anderthalb Tagen wieder erholt. Jetzt hat sie nur noch ein bisschen Schnupfen, aber der ist auch schon fast weg. Allerdings habe jetzt ich so ein merkwürdiges Kratzen im Hals...
Ich habe jetzt erst gemerkt, wie "pflegeleicht" sie inzwischen gegenüber der ersten Zeit geworden ist. Plötzlich wollte sie nämlich wieder konstante Zuwendung (kann man ja auch verstehen). Sie blieb allerdings erstaunlich gut gelaunt, bei diesem Fieber hätte ich vermutlich nicht mehr gelacht.
Trillian - 31. Okt, 20:46
Wir haben in der Küche einen Topf, in dem die Kochutensilien (z.B. Holzlöffel, Schneebesen) stehen. Von Anfang an mochte Töchterchen diesen Topf besonders gerne und durfte sich immer etwas zum Spielen daraus aussuchen. So auch eben. Aber im Gegensatz zu früher, wo sie immer viele verschiedene Gegenstände anfasste und wir letztlich entschieden, hat sie heute auf die Frage: "Willst du dir etwas aussuchen?" die Hand ausgestreckt, kurz gezögert und dann den Rührblitz angetippt und mich erwartungsvoll angeguckt. Ich bin begeistert. Das ist schon eine richtige Unterhaltung!
Trillian - 28. Okt, 11:12
Ich musste mich gestern einfach an den 1&1-Kundenservice wenden, hatten Sie mir doch fälschlicherweise eine Rechnung über 1 Cent geschickt ;-)
Also schrieb ich:
Auf der Rechnung ist 1 Cent Mehrwertsteuer ausgewiesen, obwohl der Rechnungsbetrag ohne Mehrwertsteuer 0 Cent ist. Bitte buchen Sie diesen Cent nicht von meinem Konto ab, da offensichtlich ein Fehler vorliegt.
Die prompte Antwort:
Sehr geehrte Frau ...,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Nach Überprüfung der Angelegenheit teilen wir Ihnen mit, dass wir Ihnen selbstverständlich den berechneten Betrag von 0,01 Euro storniert haben, da die Berechnung auf einen technischen Fehler zurückzuführen ist.
Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns in aller Form entschuldigen.
Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weitergeholfen haben.
Mit freundlichen Grüßen
...
Ich wünschte ich bekäme nur einmal eine derart schnelle und höfliche Antwort, wenn ich wirklich ein Problem habe (andererseits: wenn die das bei 100.000 Kunden machen, dann lohnt sich das schon wieder).
Trillian - 27. Okt, 22:25
Am Freitag abend wollten wir uns einmal etwas gönnen und Essen bestellen. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns für ein asiatisches Bistro. Als wir wussten, was wir wollen, rief ich dort an und hatte einen jungen Mann am Apparat. Er wollte gerne die Nummern der von uns gewünschten Gerichte erfahren. Ich sagte sie ihm. Er wiederholte sie pflichtschuldig. Alles stimmte.
Der Fahrer klingelte. Da ich leider durch mütterliche Pflichten verhindert war, öffnete mein Mann und nahm das Essen, nichts Böses ahnend, an. Schnell merkten wir dann, dass wir nicht bekommen hatten was wir wollten. Es waren wohl die richtigen Nummern, nicht aber die richtigen Speisen. Offensichtlich wurden die Nummern geändert. Nun gut, dachten wir gutgelaunt, dann ist das halt mal ein Überraschungsessen (obwohl ich bei weitem lieber Frühlingsrollen als Gemüsesuppe gegessen hätte). Dieses Essen war dann aber leider überhaupt nicht gut. Anschließend rief ich an und berichtete, was passiert war. Als die Dame am Telefon fragte, ob das Essen denn gut gewesen sei, antwortete ich: "Nein, das Essen war leider nicht gut." Darauf bekam ich keine Reaktion. Da bestellen wir jetzt einfach nie wieder. So nachtragend können wir sein.
Trillian - 24. Okt, 00:46
Töchterchen kann sich jetzt erstaunlich gut fortbewegen (auch wenn es immer noch weder krabbeln noch robben genannt werden kann). Vor kurzem haben mein Mann und ich mal kurz weggeschaut und schon war sie am Blumentopf und hat probiert wie Seramis schmeckt (offensichtlich nicht übel). Sie isst ansonsten ganz begeistert Reiswaffeln, Fritten und natürlich die üblichen Breie.
Sie soll "Mama" sagen können, hat es aber leider bislang nicht in meiner Gegenwart getan :( Schlafenstechnisch war der letzte Monat sehr anstrengend, sie wurde viele Nächte im 2-Stunden-Takt wach. Das scheint jetzt aber vorbei zu sein. Das Wickeln wird immer mehr zur Geschicklichkeitsübung, da sie keine Minute still halten will und am liebsten auf dem Bauch liegt.
Wann der erste Zahn kommt, ist noch fraglich. Die aktuellen Prognose: nicht in den nächsten 4 Wochen.
Trillian - 24. Okt, 00:37
Mein schlimmster Albtraum Einer meiner schlimmsten Albträume ist wahr geworden. Ich verliere einen Zehennagel! Nachdem ich vor einigen Monaten gegen den Fuß des Spieltrapezes meiner Tochter getreten bin (Merke: Kinder bringen einige Gefahren mit sich, an die man vorher nicht denkt!) und der Zeh nicht nur höllisch weh getan hat, sondern auch blau wurde, ist das eingetreten, was ich schon länger befürchtet habe: Der Nagel löst sich! Das kann vermutlich nicht jeder verstehen, aber ich finde das einfach nur grauenvoll! Jedenfalls bekam ich dann heute den hilfreichen Tipp, den Nagel möglichst lange an der Stelle zu halten, um Schmerzen zu vermeiden (Zitat: Das kann ziemlich unangenehm werden!). Ich denke doch mal, dass die beiden Pflaster, die ich in aller Eile angebracht habe, den Nagel beschützen...
Trillian - 24. Okt, 00:17
Die Deutschen Alte Menschen Unsere Nachbarn sind doch manchmal sehr merkwürdig. Wir wohnen in einer Gegend, in der ziemlich viele ältere Menschen leben. Das ist wohl der Grund für unser heutiges Erlebnis. Eine Nachbarin erzählte meinem Mann, dass man sie darauf hingewiesen habe, dass man uns sehen könnte wenn wir auf die Toilette gehen oder uns abtrocken. Wir sollten doch besser eine Gardine aufhängen. Wer jetzt denkt, dass wir nackt vor dem geöffneten Fenster stehen und die Nachbarn belästigen, den muss ich leider enttäuschen. Unser Bad hat ein recht großes, aber geriffeltes (also undurchsichtiges) Fenster. Man kann wohl, was mir bisher nicht bewusst war, auch tagsüber Umrisse sehen. Aber mehr als Umrisse ja wohl nicht. Wir werden aber natürlich neugierig in den nächsten Tagen ein paar Selbstversuche machen. Die Nachbarin meinte dann noch, dass ihr das gleiche vor einigen Jahren passiert sei und sie habe dann halt eine Gardine aufgehangen. Aber eine Gardine im Bad? Ich weiß nicht. Übrigens ist das kein bodenlanges Fenster, wenn wir auf der Toilette sitzen sollte man eigentlich nur unseren Kopf sehen. Wen das stört, der kann doch nun wirklich weggucken, oder? *verwundertdenkopfschüttel*
Trillian - 21. Okt, 23:50